Termos Taten
Dienstag, August 31, 2004
      ( Dienstag, August 31, 2004 )  
Apropos traurige Zeitungsausgaben: Gestern hattem wir diese spitzen Meldung drin. Fast wie in diesem schlechten Witz. Jedenfalls konnte jemand der Polizei seinen Führerschein nicht vorzeigen (nachdem er selber besoffen vor der Polizeiinspektion vorgefahren war). Aber er sagte sowas wie, dass es kein Problem sei, er würde den Lappen ja in der kommenden Woche zurückbekommen.

Bei so etwas fühle ich mich immer wie in einem Comic.
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      ( Dienstag, August 31, 2004 )  

Nu ist es passiert: Ich bekomme meine depresssiven Phasen nicht erst nach der Arbeit, sondern schon währenddessen. Das werden ein paar ganz traurige Zeitungsausgaben...
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Montag, August 30, 2004
      ( Montag, August 30, 2004 )  
Ich war heute am überlegen: Die Frau von der IQ-Show sagte, man soll im Fernsehen nichts ganz Schwarzes, nichts ganz Weißes und nichts Kleinkariertes oder Kleingestreiftes. Zu deutsch: Ich hab nix anzuziehen.
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Sonntag, August 29, 2004
      ( Sonntag, August 29, 2004 )  
Großartig, großartig: "Ein Missverständnis?! Du bringst mich beinahe um die Ecke und sagst, es war ein Missverständnis?!"
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Samstag, August 28, 2004
      ( Samstag, August 28, 2004 )  
Ich vergaß Hilkos lautstarke Ankündigung zu erwähnen, die er in den Raum stellte, als er sich zu Fuß zum Oldenburger Stadtfest aufmachte: "Wenn ich da ankomme, dann sind meine Klamotten verkohlt und ich habe drei Skinhead-Köpfe unterm Arm!"
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      ( Samstag, August 28, 2004 )  

Gestern war die Einweihungsparty von Hannes und Harm in ihrer neuen Wohnung in Oldenburg. Aus aller Herren Länder kamen die Kollegen. Allerdings hatte Hannes angeblich ein Dutzend naiver SoWi-Mädels versprochen, die waren allerdings nicht da.

Dafür war Basti da, den sieht man ja eher selten. Und der benahm sich wie gewohnt. Groene drückte es passend aus: "Auch wenn man ihn über ein halbes Jahr nicht gesehen hat, macht man so weiter, als hätte man gestern noch mit ihm gesoffen."

Abgesehen hatte es Basti natürlich auf die einzigen beiden Gäste, die nicht aus der Ostfriesen-Liga stammten. Die beiden jungen Damen kamen wohl von Harms neuer Arbeitsstelle.

Die bekamen Bastis Volkszorn das erste mal zu spüren, als sie es wagten, den Fernseher mit der Olympia-Übertragung abzustellen. Denn sofort stimmte Basti "Fußball ist unser Leben, ja König Fußball regiert die Welt" an und sonderbare Weise fielen alle männlichen Anwesenden lautstark mit ein. Und sofort war der Fernseher wieder an.

Zu vorgerückter Stunde ging dann die eine der beiden Damen aus dem Raum, weil ihr Telefon geklingelt hatte. Basti fragte, was den sei. Ihre Kollegin meinte, sie würde gleich abgeholt. Ein gefundenes Fressen für Basti: "Oooooh! Von ihrer Mutti?"

"Nein", antworte die verbliebene Dame kühl. "Von ihrem Mann!"

Draußen war derweil Birte zu Hochform aufgelaufen. Die telefonierende Dame, die eben den Raum verlassen hatte, fragte nämlich, ob sie in Hannes Zimmer gehen dürfe, offenbar, um in Ruhe zu telefonieren.

"Jaja", sagte Birte. "Geh rein, zieh dich aus, mach's Licht aus, gleich kommt jemand." Fand die Dame allerdings wohl nicht so lustig.

Noch später, als die beiden Damen weg waren, konnte sich Basti schließlich vollkommen entfalten und gab eine Geschichte zum Besten, die ihm offenbar schon den ganzen Abend auf der Seele brannte.

Bei irgendeinem großen Fußballturnier kam es wohl zu einer Art "ärztlicher Untersuchung" in der Öffentlichkeit der anwenden Männerhorde. Dabei bekam ein Wildfremder das offenbar legendär große Gemächt von einem von Bastis bekannten zu sehen und stieß halb flüsternd und bewundernd hervor: "Ssssatan!"

Und wer Basti kennt, der weiß, dass uns dieses "Ssssatan" anschließend den ganzen Abend verfolgte...
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Donnerstag, August 26, 2004
      ( Donnerstag, August 26, 2004 )  
So. Der Schrank steht. Ein Hoch auf Hilko.

Es ist eine Wonne, mit Hilko irgendetwas zusammenzuzimmern. Da kommen dann so manche Heimwerker-Weisheiten zu Tage. Beispielsweise, als Hilko die etwas widerspenstigen Schubladeneinzelteile in der Hand hatte und festellte: "Hier ist Filigranarbeit gefragt!" Anschließend schlug er mit beiden Fäusten so lange auf die Bretter, bis sie passten.

Ähnlich bei einem der späteren Arbeitsschritte. Hilko las zunächst laut aus der Bauanleitung vor: "'Rückwandhalter auf Möbelrückseite in Nut schieben. Es ist darauf darauf zu achten, dass der Rückwandhalter sauber gegen die Seite stößt.'" Daraufhin legte er den Wisch beiseite und griff nach dem Hammer. "Sauber? Also mit Gewalt."
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      ( Donnerstag, August 26, 2004 )  

Ich ziehe mal eine Zwischenbilanz meines "Urlaubs": Hauptsächlich habe ich bisher geschlafen, 12 bis 14 Stunden am Tag. Kein Wunder, habe ich doch mindestens ein halbes Jahr Schlaf nachzuholen. Dafür reicht dieses Wöchelchen gar nicht. Naja.

Wenn ich nicht geschlafen habe, dann habe ich gegammelt. Ausnahmen gabs nur wenige, dazu gehörte der bisher erfolglose Versuch, einen Schrank aufzubauen. Gescheitert ist es an einem unfähigen Kreuzschraubenzieher.

Heute war ich ausnahmweise mal außer Haus, hatte ein paar Dinge zu erledigen. Zunächst war ich routinemäßig beim Zahnarzt. Der sollte nur nachgucken, aber *schwupps* hatte ich eine Spritze im Mund sitzen und bekam doch noch die 10 Euro Praxisgebühr abgeknöpft. Außerdem durfte ich anschließend den ganzen Vormittag mit halb betäubtem Mund durch die Gegend laufen.

Zudem habe ich selbst bei den zahnärztlichen Standardprozeduren geblutet wie ein Schwein. Ich liebe es halt theatralisch. Man wat mutt, dat mutt.

Dann hatte ich diverses zu erledigen. Eine interessante Erfahrung war es, als ich die Osterstegschule passierte. Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen, wie ich dem Gebäude entlang ging und regelmäßig meine Kusine dort traf, die vor etwa 10 Jahren die dortige Orientierungsstufe besuchte.

Seit einer Woche, dank unserer glorreichen Schulreform, sind im Ostersteggebäude allerdings die 11. Klassen (und auch ein paar 10., glaube ich) der benachbarten Gymnasien untergebracht. Früher, wenn man dort vorbei lief, war man vielleicht ein wenig genervt von dem Gewusel der Lütten. Der jetzige Anblick war daher etwas ungewohnt.

Denn nun ist jede dunkle Ecke, jede Nische, jedes Gebüsch und jeder Seitenweg von rauchende, tuschelnden, kreischenden, knutschenden und teilweise auch pöbelnden Jugendlichen bevölkert. Lästiger sind allerdings die Lehrer, die zwischen dem Ostersteg und ihren jeweiligen Schulen hin und her pendeln und denen man daher an allen Ecken und Enden über den Weg läuft. Denn davon kennt mich die Hälfte ja noch (oder wieder).

In der Stadt traf ich Maren, die kleine Schwester einer ehemaligen Schulkameradin von mir. Sie wollte eigentlich zum Arzt, auch wenn sie zugab, im Augenblick genug Zeit zum Rumhängen zu haben, da sie ja "auf ihr Studium warte".

Jedenfalls demonstrierte sie mir eine praktische Neuerung ihres Arztes: Da sie, trotz eines Termins, noch lange nicht drangekommen wäre, händigte man ihr einen Pieper aus. So konnte sie ihre Zeit in der Fußgängerzone verbringen, anstatt sich im Wartezimmer irgendwelche Krankheiten einzufangen, bis sie angepiept wurde.

Am Rande weihte sie mich in die Geheimnisse von weiblichen Kleider- und BH-Größen ein. Man lernt ja nie aus.
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Mittwoch, August 25, 2004
      ( Mittwoch, August 25, 2004 )  
Drei Jahre Termos Taten.
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Dienstag, August 24, 2004
      ( Dienstag, August 24, 2004 )  
Tz. Da habe ich endlich mal ein paar Tage Zeit, um ausgiebig und ohne Rücksicht auf Verluste zu schlafen, und dann träume ich prompt ständig von der Arbeit.

Und ich wache auch jeden Morgen um halb sieben auf. Egal, ob der Wecker an ist oder nicht.
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Montag, August 23, 2004
      ( Montag, August 23, 2004 )  
Mein Bruder glaubt tatsächlich, ich hätte eine Kreditkarte. Tz.

Ich habe nun endlich ein paar Tage frei. Ein paar wenige mickrige Tage, aber frei. Und ich habe mich auch gleich ein wenig betrunken, damit die von der Arbeit nicht anrufen können und mich mit irgendeiner haarstäubenden Begründung doch wieder zum Knüppeln verpflichten.

Ich kann nicht mehr fahren. Und bald nicht mehr laufen.
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Sonntag, August 22, 2004
      ( Sonntag, August 22, 2004 )  
Ist euch das schon mal aufgefallen? Immer, wenn man arbeiten muss, scheinen sich alle anderen zu vergnügen.
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Freitag, August 20, 2004
      ( Freitag, August 20, 2004 )  
Wir erinnern uns?

Der Termo hatte sich aus Spaß an der Freud bei der RTL IQ-Test-Show beworben (nicht, dass er der Klügste wäre), um zu verhindern, dass nur Pfahlsitzer oder ähnliche Gestalten die Ostfriesische Mannschaft stellen. Zudem hatte Termo einige Bekannte und das Rheiderland aufgefordert, sich auch zu bewerben.

In den letzten Tagen wurden einige dieser Bekannten zu Castings eingeladen. Termo allerdings nicht. Wunderte ihn nicht, denn er hatte zu der Show einen nicht hunderprozentig unkritischen Artikel veröffentlicht, welcher der Produktionsfirma in die Finger gekommen war.

Heute kam allerdings eine E-Mail. Sie nehmen Termo doch. Und ganz ohne Casting. Das kann nichts Gutes bedeuten...
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Donnerstag, August 19, 2004
      ( Donnerstag, August 19, 2004 )  
Mit Genugtuung kann ich heute zur Kenntnis nehmen, dass in Aurich ("Auerk") und in Großheide ("Grootheid") die ersten zweisprachig hochdeutsch/plattdeutschen Ortsschilder aufgestellt wurden. In Verbindung mit den jüngsten Forderungen nach dem "Großkreis Ostfriesland" kann ich nur sagen: Bald haben wir unser geliebtes Fürstentum wieder...
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      ( Donnerstag, August 19, 2004 )  

Ich bin mal wieder so gar nicht harmonized heute...
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Mittwoch, August 18, 2004
      ( Mittwoch, August 18, 2004 )  
Neueste Neuigkeit: Hauke Peters ist auf einem Pressetermin als Meister-Propper-Double entdeckt worden und nun winkt ihm ein hochdotierter Werbevertrag.

Da sieht man es wieder: Als Ostfriese bringt man es zu etwas.
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      ( Mittwoch, August 18, 2004 )  

"Erstverschlimmerung" nannte Mutter das "Body-Harmonizer"-Phänomen. Harr se joa ook ehm wat seggen kunnt.
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      ( Mittwoch, August 18, 2004 )  

Mutter schenkte mir gestern einen Anhänger, einen sogenannten "Body-Harmonizer". Der schützt angeblich vor schädlicher elektromagnetischer Strahlung und den Auswirkungen von Wasseradern und so.

Der hat mich vergangene Nacht dermaßen harmonisiert, dass ich vor lauter Harmonie (laut im Halbschlaf geführter Strichliste) allein sieben Mal zwischen 23 und 6.30 Uhr aufgewacht bin.
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Dienstag, August 17, 2004
      ( Dienstag, August 17, 2004 )  
Versprecher des Tages: "Auch wenn ich unbeherrscht bin, werde ich über dich herfallen."
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Montag, August 16, 2004
      ( Montag, August 16, 2004 )  
"Temmo, deine Internetseite könnte auch 'psycho.de' heißen."

Unverschämtheit!
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Sonntag, August 15, 2004
      ( Sonntag, August 15, 2004 )  
Alle paar Monate passiert es wieder: Sonntags Nachmittags ruft jemand in der Redaktion an und fragt, wo denn heute wohl die Zeitung bliebe, man warte schon die ganze Zeit.
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      ( Sonntag, August 15, 2004 )  

Drei Geburtstagsfeiern beschäftigten mich in den vergangenen Tagen.

Mit der ersten hatte ich eigentlich nichts zu tun. Aber mein Kollege berichtete davon: "Typisch für eine ostfriesische Geburtstagsfeier. Ich sitze da so gemütlich am Essen und neben mir mein Bruder mit seiner Freundin. Aus lauter Langeweile fingen die beiden dann einfach an, sich gegenseitig Backpfeifen zu geben. Das gab dann erst ein großes Gezeter, aber wenig später war alles wieder gut."

Dann die zweite Feier. Von der wusste ich nichts, geschweige denn von dem zugehörigen Geburtstag und eingeladen war ich auch nicht. So war es ein Ding der allgemeinen Peinlichkeit, dass ich dennoch unvermittelt und nichtsahnend da auftauchte.

Die dritte Geburtstagsfeier war gestern Abend die Feier zum 25. Geburtstag meines alten Kollegen Heiner in Verbindung mit dem 24. Geburtstag seiner Freundin. Da habe ich viele lange verschollene Gesichter gesehen.

Nicht immer so einverstanden war ich mit der Musikauswahl. Ich fand es ja schon früher schlimm, dass es so ein Lied wie dieses "McDonalds"-Lied von diesem Ötzi überhaupt gibt. Dann musste ich gestern jedoch erkennen, dass dazu offenbar auch noch ein spezieller Tanz existiert. Und das erschreckendste war, dass auch noch so ziemlich jeder diesen Tanz beherrschte.

Naja. Joachim war mal wieder ein Phänomen. Wohnt nur 300 Meter vom Ort des Geschehens weg und kam trotzdem massiv zu spät. Das erste was er nach seiner Ankunft tat: Er aß ungefragt mit den Fingern von meinem Teller um zu gucken, ob das Buffett auch schmeckt.

Später zahlte Hilko es ihm wieder heim, als er ungerührt mit der ganzen Hand nach Joachims Kuchen griff, ihn zerbröselte, in sich hineinstopfte und den Rest auf umliegende Teller verteilte - weil Joachim ihm kein Bier mitgebracht hatte.
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Freitag, August 13, 2004
      ( Freitag, August 13, 2004 )  
Ich hörte gerade einen Leckerbissen aus den Annalen der Rheiderland-Zeitung, aus dem Kapitel "Dinge, die dann zum Glück doch nicht erschienen sind":

Folgende Bild-Unterzeile: "Die Tänzerinen schwingten das Tanzbein."
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Donnerstag, August 12, 2004
      ( Donnerstag, August 12, 2004 )  
Einmal mehr bestätigt sich, wie praktisch wir Ostfriesen doch veranlagt sind:

Bei einem größeren Sportverein ist auf Grund widriger Umstände der überaus wichtige Posten des Fußballobmanns vakant geworden. Es wird aber dringend einer gebraucht, was also tun?

Ganz einfach: Spontan und interimsweise übernimmt jene Person den Posten, welche die ehrlichen Seiten des Fußballs am besten kennt: Die Barfrau Uschi aus dem Vereinslokal.
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Mittwoch, August 11, 2004
      ( Mittwoch, August 11, 2004 )  
Sagte doch glatt eben einer aus dem Satz zu mir: "Bosse, kleiner Tipp: Einfach ab und zu mal die Schnauze halten."

So will man die Presse mundtot machen.
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      ( Mittwoch, August 11, 2004 )  

Die neueste ostfriesische Tee- und Journalistenweisheit vom Kollegen: "Gute Leute sind wie gutes Teegeschirr: Schwer zu bekommen und schweineteuer."

Dem kann ich nur hinzufügen: Beides miteinander verknüpft ist eine Seltenheit, die nahezu einmalig ist. Die Kollegen werden schon sehen, was sie davon haben, wenn hier mein Vertrag zum Jahresende ausläuft. Dann gehen der gute Leut (Termo) und das gute Teegeschirr in einem Rutsch. Davon erholt sich der Verlag niemals.
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Dienstag, August 10, 2004
      ( Dienstag, August 10, 2004 )  
Es ist schon mysteriös: Ich ziehe morgens ein intaktes Paar Socken an und abends ein durchlöchertes Paar wieder aus.
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Montag, August 09, 2004
      ( Montag, August 09, 2004 )  
In Papenburg hat es einen Flügel von der Windmühle abgerissen. So etwas passiert, wenn sich Emsländer an moderner Technik versuchen.
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Sonntag, August 08, 2004
      ( Sonntag, August 08, 2004 )  
Auch interessant: Auf der gestrigen groeneveld'schen Geburtstagsfeier in Jippjapp höre ich den neuesten Tratsch aus Stiekelkamperfehn. Das zieht seine Kreise...

War insgesamt sehr lustig. Zum Ende des Abends traute sich dann nach ein paar Bierchen auch noch einer der älteren Semester, dem mittleren Groeneveld-Spross zu seiner hübschen Freundin zu gratulieren: "Wat'n moooi Wicht!" Und anschließend lud er sie zum Tee ein...

Parallel, einige Kilometer weiter, fand die Wahl zur "Miss Müggenmarkt" in Jemgum statt. Ich war konsequenterweise nicht da, hörte aber schon einige Geschichten.

Zunächst stand ja die ganze Veranstaltung auf der Kippe, weil sich nicht genügend Teilnehmerinnen gefunden hatten. Aber schließlich erklärte sich noch die halbe Damen-Handballmannschaft des ortsansässigen Vereins bereit, bei dem Spaß mitzumachen. Die wollten ihre Mannschaftskasse aufwerten, schließlich wurden die ersten vier Plätze finanziell honoriert.

Mir gefiel ja vor allem die Vorstellung, dass eine der zu absolvierenden Disziplinen das Servieren von drei Tassen Tee war. Und es muss wohl gut was los gewesen sein im Festzelt. Die Hanballerinnen haben wohl den Sieg und einige Platzierungen davongetragen.

Und beim vorgeschriebenen "Disco-Tanz" war der Tanzpartner der späteren Siegerin sich auch angeblich nicht zu schade, der Dame herzhaft an den Hintern zu packen, frei nach dem Motto: "Wenn ich mich hier schon zum Affen mache, dann will ich auch meinen Spaß."
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      ( Sonntag, August 08, 2004 )  

Dieser heiße Wind macht mich ganz blümerant.
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Samstag, August 07, 2004
      ( Samstag, August 07, 2004 )  
Eine junge Dame schilderte mir gestern auf ganz unromantische Weise die Auswirkungen von Eisentabletten: Verstopfung, Schwarzer Stuhl (umgangssprachlich auch "Scheiße" genannt) und ein Pieken in der Darmgegegend.

Man lernt nie aus.
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Freitag, August 06, 2004
      ( Freitag, August 06, 2004 )  
Morgen große "Miss-Müggenmarkt-Wahl" in Jemgum.

"Wovöl Kandidatinnen gift dat denn?"

"Stück off Teihn!"
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      ( Freitag, August 06, 2004 )  

"Du weißt ja: Für uns Lokalredakteure nur das Beste von der großen Platte mit Scheiße."
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      ( Freitag, August 06, 2004 )  

Ich bin ja normalerweise ein sehr ruhiger und gelassener Mensch. Doch in den letzten Wochen bin ich zugegebenermaßen ein wenig reizbar.

Das merkte ich jüngst heute morgen wieder, als ich mich missmutig auf den Weg zur Arbeit machte. Und Radiomoderatoren kann ich ja sowieso nicht ab, aber heute in aller Herrgottsfrühe skandierten sie wieder penetrant auf allen Sendern: "Endlich Wochenende!" oder "Nur noch einmal knüppeln, dann ist Wochenende!" oder "Das wird ein Super-Sonnen-Wochenende" und ähnliche Scheißhausparolen.

Da erwischte ich mich dabei, wie ich während des Autofahrens mein Radio anschrie und ihm vorwarf, es sei menschenverachtend gegenüber jenen, die wochenends arbeiten müssen. So kann's kommen. Vom Wahnsinn nur eine Haaresbreite entfernt...
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Mittwoch, August 04, 2004
      ( Mittwoch, August 04, 2004 )  
Was haben wir heute gelernt?

Wenn man ein Cabrio fährt, dabei eine Sonnenbrille auf und einen Pornobalken unter der Nase hat, dazu eine Wasserstoffblondierte Braut auf dem Beifahrersitz, dann braucht man nicht zu blinken, wenn man abbiegt.
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Dienstag, August 03, 2004
      ( Dienstag, August 03, 2004 )  
Meine in der Redaktion vorgetragene Idee einer Schnitzel-Pizza stieß auf wenig Verständnis: "Bosse, du hast sie ja wirklich nicht mehr alle!"

Aber: Es ist wieder Schnitzelwoche...
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      ( Dienstag, August 03, 2004 )  

Ein ehemaliger Mitarbeiter, der nu irgendwo in Baden-Würtemberg studiert, besuchte gerade uns, seine alten Kollegen.

"Und?" wurde er gefragt. "Wie gefällt's dir da unten."

"Allebest", sagt er. "Nur das Wetter, das gefällt mir da nicht so."

Hab ich schon immer gewusst.
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Sonntag, August 01, 2004
      ( Sonntag, August 01, 2004 )  
Meine zukünftige Praktikantin hat angeboten, nackt zum Praktikum zu erscheinen, damit wir was Interessantes zu schreiben haben.
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      ( Sonntag, August 01, 2004 )  

Gestern war in Bingum ein großes Treffen der wichtigsten ostfriesischen Häuptlinge. Wir haben gegessen, gesoffen und diplomatiert. Zitat Häuptling Ullrich: "Das da hinten ist der Tisch für Ecci und Fokko. Da können die dann wieder zukünftige Dolchstoßlegenden ausbrüten..."

Man nennt es auch: Die große Schule des Verrats.
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Termos Taten -
Ein Querschnitt aus
drei Jahren




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