Termos Taten

Wat mutt, dat mutt - Ein ostfriesischer Chronist der Wirklichkeit

Donnerstag, 26. Januar 2012, 10:15 Uhr

Professor kommt pünktlich. “Ich gelobe, das kommt nie wieder vor.”

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Montag, 23. Januar 2012, 23:08 Uhr

Schon sonderbar, welche Blüten das “Gewohnheitstier sein” manchmal treibt. Ich habe auf der Personaltoilette der Uni schon mein Stammpissoir.

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Samstag, 21. Januar 2012, 14:31 Uhr

So. Die Nachbarn von gegenüber haben sich nun auch endlich dazu entschließen können, ihren Weihnachtsbaum loszuwerden. Nur die fiese Rentierlichterkette, die hängt unten noch vor der Tür.

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Sonntag, 15. Januar 2012, 17:21 Uhr

Neulich an der Tür der Fachschaft Theologie…

It's okay to be Theologie-Fachschaft

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Sonntag, 15. Januar 2012, 16:53 Uhr

Klischeekonferenz im ärztlichen Wartezimmer.

Rechts von mir eine rundliche Mutter, die ihr quengelndes und nörgelndes Kleinkind nicht gebändigt bekommt. Bis es sich schließlich aufs Maul legt und noch mehr brüllt als vorher. Die Mutter meint dazu nur in vorwurfsvollem Tonfall: “Siehst du? Das hast du davon, dass du nicht auf mich hörst, John-Luca!”

Links von mir eine abgerissene und sehr kränklich wirkende Gestalt, die vor sich hin hustet und röchelt und schließlich zu sich selber sagt: “Man man man, ich glaube, das letzte Bier war nicht gut.”

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Dienstag, 3. Januar 2012, 14:20 Uhr

Um vielleicht noch kurz Silvester nachzureichen: Zum einen haben wir einen von Aleister Crowley erfundenen Cocktail gemischt, der angemessen widerlich schmeckte (siehe hier). Zum anderen durfte ich erleben, wie jemand noch am Abend seines Besäufnisses – nach einem kleinen Nickerchen – einen Kater bekam.

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Samstag, 31. Dezember 2011, 13:54 Uhr

Hurra Hurra, da isses wieder, das berüchtigte Termos-Taten-Silvester-Orakel. Aktueller als Nostradamus und billiger als Astro-TV.

Da ich mich ja immer bemühe, etwas Abwechslung in die ganze Sache zu bringen, habe ich mich in diesem Jahr für eine Orakeltechnik entschieden, die ich dem legendären Orakel von Delphi entlehnt habe. Dort saß seinerzeit die Pythia über eine Erdspalte, aus der zwielichtige Dämpfe entströmten. In diesem benebelten Zustand gab sie Dinge von sich, die orakelhaften Wert haben sollten.

Nun, ich habe zwar keine Pythia und auch keine Erdspalte mit zweifelhaften Dämpfen. Aber ich habe in meinem Bruder Uke einen adäquaten Ersatz. Der ist dauerhaft in einem solch entrückten Zustand und gibt bedeutungsschwangere Satzfetzen von sich. Ihn habe ich also in mein mediales Gewebe eingebunden und so für jede beorakelte Person die zugehörige Weissagung aus dem unübersichtlichen Geflecht der Sinnsprüche erfasst und zugeordnet.

Uke die Pythia

Dazu habe ich mir erlaubt, einen Vorschlag für eine Ausdeutung zu machen, denn nicht jedem ist es vergönnt, aus Ukes Aussagen etwas Sinnvolles herauszulesen. (Alle Angaben sind ohne Gewähr, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Liebe Leser, liebe Fans, liebe Gemeinde. Ich wünsche euch ein feines Jahr 2012. Bleibt dem alten Termo treu.

So, aber hier nun die Orakelsprüche:

Anna: „Manno ich habe das Nummernschild falsch herum aufgeklebt.“
Das Jahr hält für Anna ein Ereignis bereit, das zunächst verkehrt zu laufen scheint. Aber wie ein einfacher Gang zur Kfz-Zulassungsstelle neue Nummernschilde beschert, so wird auch eine einfache Handlung den vermeintlichen Fehler in einen Triumph verwandeln können.

Anja: „Das sieht sehr gut aus. Ein Natürtalent.“
2012 hält sehr sehr viele positive Dinge für Anja bereit. Ihr stehen sozusagen alle Türen offen.

Carter: „Das passt ja überhaupt nicht, wie stellen die sich das vor?“
Die Universität ist die größte Herausforderung für Carter, denn der Orakelspruch deutet zweifelsfrei auf das bekannte Phänomen der “Universitären Dummheit” hin. Aber das ist alles machbar.

Dino: „Das ist die vollkommen falsche Einstellung.“
Schwer zu deuten. Wahrscheinlich meint dieser Spruch, dass Pastor Dino eine falsche Einstellung zu Orakeln hat. Also ruhig im kommenden Jahr an Orakel glauben.

Docdee: „Es passieren ganz komische Sachen gerade.“
Das Jahr 2012 geht für die junge Dame genauso weiter, wie es auch 2011 lief. Sach ik ma so.

Floris: „Ich bin ja nur ein normaler Mensch.“
Nun, hier haben mit “Floris” und “normaler Mensch” eine Kombination, die so wohl niemand erwartet hätte. Das bedeutet, das Floris im kommenden Jahr einen grundlegenden Paradigmenwechsel in seinem Leben zu meistern hat. Aber die Zeichen stehen positiv.

Fritze: „Nicht schon wieder knutschen.
Der Fritze muss 2012 darauf achten, dass seine gewaltige Libido und unglaubliche Manneskraft seinen Mitmenschen nicht auf die Nerven geht.

Gerrit: „Erstmal die Schürze ab, denn die Hausfrau hat ihr Tagwerk getan.“
Doppeldeutig. Zum einen weist dies darauf hin, dass Gerrit sich seine üppig vorhandene arbeit gut einteilen kann. Zum anderen bedeutet dies, dass er seine Kochkünste zum Wohle der Menschheit einsetzt.

Hannes: „Wenn Hannes nicht säuft, dann will ich nicht mit.“
Dass die beorakelte Person in ihrem Orakelspruch auch noch mit Namen angesprochen wird, ist natürlich ein besonders starkes Omen. Macht es aber auch umso schwerer zu Deuten. Ich denke, Hannes wird sich zwangsweise von falschen Freunden oder schlechten Gewohnheiten trennen.

Hauke: „Schulverweis und raus!“
Klingt schlimmer als es ist. Hauke muss nur im kommenden Jahr einen harten Schlussstrich unter eine berufliche Angelegenheit ziehen.

Helge: „Ja kruzitürken!“
Hm.

Hilko: „Ich bin ein bisschen old fashioned.“
Unwahrscheinlich, dass Hilko in die CSU eintritt. Daher tippe ich darauf, dass Hilko Fähigkeiten, die lange in der Vergangenheit vergraben schienen, sinnstiftend einsetzen kann im neuen Jahr.

Johanna: “Das ist wie Batman und Robin in der alten Serie.”
Johanna muss gewaltig aufpassen, dass sie sich im kommenden Jahr nicht einen albernen Sidekick zulegt, der ständig blöde Kommentare macht.

Joost: „Ich bin heute von allem nicht so begeistert.“
Joost ist schwer zufrieden zu stellen im kommenden Jahr. Und vielleicht ein wenig nölig, obwohl er eigentlich reichlich vom Leben bedacht wird.

Lena: „Die sagen eine Zwiebel, ich mache aber zwei Zwiebeln.“
Zum einen übertreibt die gute Lena im jahr 2012 mal wieder, zum anderen sprengt sie Ketten einegender Verhaltensweisen.

m4rten: „Guck, ich mix für dich.“
Auf Marten regnet ein bunter Strauß wunderlicher Ereignisse herab.

Miki: „Was für ein Selbstvertrauen dieser Frosch haben muss!“
Bei Miki treten im anstehenden Jahr Eigenschaften zutage, die ihr niemand zugetraut hätte. (Und unter Umständen hat sie mit Fröschen zu tun.)

Meikepopeike: „Die könnte Affenkäfige saubermachen.“
Ja, wie man weiß, kann nicht jeder Affenkäfige saubermachen. Meike darf sich also auf eine Aufgabe freuen, die man nicht jedem zutraut.

Mutter: „Dafür haben wir nicht eingekauft.“
Mutter improvisiert.

Neele: „Vielleicht kannst du mir dann auch mal etwas Aufmerksamkeit schenken.“
Die Neele, ja die muss sich im kommenden Jahr langsam mal um eine lange aufgeschobene Angelegenheit kümmern. Nützt alles nix.

Plytje: „Ja, der Nukleus der wird hier komplett aus dem Geschehen ausgeschlossen.“
Schwer zu sagen. Irgendwie geht es um den Kern der Sache.

Samantha: „Boah es rumort ganz schön in meinem Magen gerade, ich fühl mich gerade sehr schwer.“
Sarumantha muss mehr auf das Bauchgefühl achten. (Oder wird mit Drillingen schwanger.)

Steffante: „Chili und Lego auf dem gleichen Tisch finde ich irgendwie nicht richtig.“
Das ist einfach. Steffante muss 2012 die Dinge auseinander halten, die nicht zusammen gehören.

Teelka: „Sehr interessante Erfahrung, ich glaube da steckt noch mehr drin.“
Immer mehr, es gibt immer mehr Interessantes. Immer mehr. Mehr mehr mehr.

Traute: „Ich weiß gar nicht, wo diese Teile nun herkommen.“
Unspektakulär. Natürlich weiß man nie, woher das alles kommt, was sich da so tut.

Verena: „Das ist ne sehr komische Bauart.“
Hier geht es irgendwie um einen Hund. Verena bekommt es 2012 mit einer undefinierbaren Promenadenmischung zu tun.

Wiebke: „Irgendwie alles sehr merkwürdig.“
Wiebke umgibt im kommenden Jahr eine geheimnisvolle und mysteriöse Aura. Magical!

Dr. woTan: „Ne Menge Teile für den Teilefriedhof.“
Wotan schreibt sehr viele Hiphop-Stücke für sein nächstes Album. Aber da ist viel Scheiße zwischen. Keine Hemmungen, die Scheiße auszusortieren, bitte.

Uke: „Dann schnitt er mit dem Käsemesser den Speck.“
Wir müssen den Gürtel enger schnallen.

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Montag, 26. Dezember 2011, 11:52 Uhr

Höhepunkt an Heiligabend war, dass diesmal nicht die Kinder für die Senioren ein Krippenspiel aufführten, sondern sie Senioren für die Kinder im 15-Uhr-Gottesdienst.

“Fürchtet Euch nicht, denn ich verkündige Euch große Freude…”
“Was? Wer ist das? Überfall! Wo ist mein Messer…”

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Samstag, 24. Dezember 2011, 17:48 Uhr

Weihnachten. Mutter hat unsere Geschenke vergessen. Aber ihr anderen, ihr dürft schön feiern. Frohes Fest.

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Donnerstag, 15. Dezember 2011, 14:57 Uhr

Pragmatische (und besoffene) Nachbarn:

Lange klingeln

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Donnerstag, 15. Dezember 2011, 13:01 Uhr

Apropos Schrottwichteln. Ich (ich!) habe dabei ausgerechnet eine als Entspannungs-”Tee” deklarierte Substanz zugespielt bekommen, die aus irgendwelchen Gewächsen zusammengewürfelt ist, aber kein Gramm Tee enthält. Sowas würde ich nichtmal in Gorleben endlagern lassen, geschweige denn damit meine Blumen düngen. Aber zu Weihnachten wird es verschenkt…

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Mittwoch, 14. Dezember 2011, 23:40 Uhr

Habe heute zum ersten mal an diesem wunderlichen Ritual namens Schrottwichteln teilnehmen dürfen. Ich habe den Bogen aber irgendwie noch nicht raus. Wat mach ich denn jetzt mit dem ganzen Zeug?

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Sonntag, 11. Dezember 2011, 3:44 Uhr

Bald steht übrigens wieder mein alljährliches Silversterorakel an. Wer gerne beorakelt werden möchte, soll Bescheid sagen, vielleicht habe ich noch Kapazitäten frei.

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Dienstag, 29. November 2011, 12:36 Uhr

Ach, ich rege mich heute schon wieder den ganzen Morgen viel zu viel über sogenannten “Universitären Unsinn” (im folgenden kurz UU genannt) auf. Vielleicht liegt es daran, dass ich letzte Nacht irgendwas von der Uni geträumt habe. Mir war, als würde man meine Bachelorarbeit nicht annehmen wollen, weil ich sie im Fach Jura und nicht in Friesisch hätte schreiben müssen. Naja, mit dem Bachelorkram muss ich mich ja nicht weiter rumschlagen, das habe ich ja alles hinter mir.

Und ich will meine lieben Leser auch nicht weiter mit meinen jämmerlichen Ärgernissen belämmern. Stattdessen gebe ich an dieser Stelle lediglich zwei kurze Auszüge aus dem “Fach-Guide Deutsch” der Uni Kiel, der an Studieninteressierte gerichtet ist.

“Achtung: Nur weil du gern liest und gut in Deutsch bist, ist das Studienfach Deutsch nicht automatisch eine richtige Wahl. [...] Das bedeutet oft richtig Arbeit.”

Vollkommen richtig. Ich hätte es – um auch tatsächlichen allen Missverständnissen vorzubeugen – sogar noch drastischer formuliert: “Achtung: Nur weil du sonst nicht weißt, was du nach der Schule machen sollst und schon mal ein Buch gelesen hast, ist das Studienfach Deutsch nicht automatisch die richtige Wahl. Wahrscheinlich sogar die falsche.”

“Das Deutsch-Studium macht dich zu einem Profi im [...] Produzieren von Texten in deutscher Sprache.”

Meine Fresse, das ist so etwas von gelogen! Harijassesnee! Die sollen mir nur einen Kurs im Deutschstudium zeigen, in dem den Studenten beigebracht wird, wie sie gute Texte schreiben. Nix. Gar nix. Da ist an der Uni auch niemand qualifiziert für.

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Dienstag, 22. November 2011, 11:46 Uhr

Bevor ich’s vergesse, muss ich eben noch eine von diesen Geschichten loswerden, die man in einem vollen Bus zwangläufig mit einem Ohr mithört. Ob man nun will oder nicht.

Zwei junge Männer unterhalten sich über Frauen. Der eine – offenbar noch nicht hundertprozentig der deutschen Sprache mächtig – fragt mit osteuropäischem Akzent: “Und warst du schon mit ihr intim?” Der andere antwortet: “Nee, aber wir haben gebumst.”

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Samstag, 19. November 2011, 0:56 Uhr

Ach, die Leute, die man als Mitfahrgelegenheit aufgabelt, erzählen immer so lustige Dinge. Mein aktueller Favorit ist die Geschichte von der Studentin, die erst nach zwei Semestern bemerkte, dass sie Archäologie ja gar nicht auf Lehramt studieren kann.

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Samstag, 12. November 2011, 12:53 Uhr

Hm. Finde nur ich es albern, die Fernsehshow eines amerikanischen Bauchredners auf deutsch zu synchronisieren?

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Freitag, 11. November 2011, 22:34 Uhr

Mein Bruder hörte neulich mit, wie ich einer Mitfahrgelegenheit mein Auto als “blau” beschrieb.

“Wieso blau?” fragte mein Bruder. “Der Wagen ist doch schwarz.”

Diese blöde Frage könnte zwei Ursachen haben. Zum einen könnte es sein, dass ich meinen Wagen dringend einmal wieder waschen sollte. Für weitaus wahrscheinlicher halte ich allerdings, dass mein Bruder – so wie ich eine Rot-Grün-Sehschwäche habe -  eine Blau-Schwarz-Sehschwäche hat.

Ja. Das wird es sein.

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Mittwoch, 9. November 2011, 21:44 Uhr

Es gibt ja viele schreckliche Dinge, von denen man zwar mal gehört hat, aber die man eigentlich nicht für real hält. Weil sie einfach so undenkbar schrecklich sind. Kannibalismus zum Beispiel. Allesfressende Seemonster. Pestepidemien. Invasionen mordlustiger Außerirdischer. Mehlstaubexplosionen in der Speisekammer. Sowas alles.

Und dann kommen die Momente, wo man so etwas mit einen Augen sieht und erkennen muss, dass es die grausame Wahrheit ist.

Heute musste ich live und in Farbe miterleben, wie jemand seinen Grünkohl mit Zucker bestreute.

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Mittwoch, 2. November 2011, 10:56 Uhr

Ich habe letzte Nacht geträumt, dass ich operiert werden musste und hinterher allerlei stählerne Ventile am Oberkörper hatte. Dann musste ich in die Uni. Allerdings war das Seminar ein Reinfall. Der Professor war nämlich beleidigt, weil alle ihre Hausaufgaben nicht gemacht hätten. Denn er hatte aufgegeben, das jeder ein paar “lustige Klebebildchen” mitbringen sollte. Deswegen saß der Professor nur beleidigt vorne und sagte nichts, ließ aber auch keinen gehen. Zur Auflockerung kam zwischendurch noch mal ne Nonne rein, die ein Waisenkind im Seminar parkte, bis sie für den Jungen einen Platz gefunden hatte. Gerettet habe ich am Ende die Situation, weil ich in meiner Tasche einen Streifen “Oostfreeske-Taal”-Aufkleber fand, die dem Professor zusagten. Dann durften wir gehen.

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“...und er den Arsch gebraucht als Feldtrompete.”
 aus: Die Göttliche Komödie

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